Installation
Zwei Installationswege, keiner davon braucht Administratorrechte. Die Dateien sind für alle Editionen identisch; ein Lizenzschlüssel schaltet die Pro-Funktionen in derselben Build frei.
Systemvoraussetzungen
- Betriebssystem: Windows 10, 11 and Windows Server (64-bit). Unterstützt werden Windows 10, Windows 11 und aktuelle Windows-Server-Versionen; 32-Bit-Windows wird nicht unterstützt.
- Java: keine separate Installation nötig. Eine private JRE 21 liegt im Anwendungsverzeichnis und wird ausschließlich von SQL DATA LENS genutzt. Es gibt also keine systemweite Java-Installation zu pflegen, keinen Konflikt mit anderen Java-Versionen und keine Oracle-Java-Lizenzfrage.
- Platzbedarf: etwa ~140 MB für den Download, etwas mehr nach dem Entpacken. Der größte Teil davon entfällt auf die mitgelieferte Laufzeit und die JDBC-Treiber.
- Rechte: ein normales Benutzerkonto genügt für beide Varianten.
- Auf der Datenbankseite: nichts. Kein Agent, keine serverseitigen Klassen, keine Konfigurationsänderung an der IRIS- oder Caché-Instanz. Die InterSystems-Treiber sind bereits im Paket.
macOS- und Linux-Versionen stehen auf der Roadmap, sind heute aber nicht verfügbar.
Portables ZIP oder Installer?
Beide Pakete enthalten dieselbe Anwendung mit demselben Funktionsumfang. Die Entscheidung richtet sich danach, wie der Rechner verwaltet wird, nicht danach, was die Software können soll.
| Portables ZIP | Windows-Installer | |
|---|---|---|
| Administratorrechte | Nicht nötig. Entpacken Sie in einen Ordner, in den Sie schreiben dürfen. | Nicht nötig. Installation für den aktuellen Benutzer. |
| Startmenü-Einträge | Keine. Sie starten die EXE selbst. | Ja, inklusive signiertem Uninstaller. |
| Läuft von Netzfreigabe oder USB-Stick | Ja – eine Kopie, viele Rechner, nichts installiert. | Nein, die Installation landet im Benutzerprofil. |
| Unbeaufsichtigte Verteilung | Ein Verzeichnis kopieren. | Silent-Schalter und Exit-Codes für Deployment-Werkzeuge. |
| Typischer Einsatz | Gesperrte Arbeitsplätze, Jump Hosts, Terminalserver, Berater auf Kundensystemen. | Eigener Arbeitsplatz und zentral verwaltete Rechnerflotten. |
Portables ZIP
Alles liegt in einem ZIP-Archiv. Entpacken Sie es mit Windows Explorer oder einem Archivprogramm Ihrer Wahl in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Es wird nichts in die Registry geschrieben, kein Startmenü-Eintrag angelegt und kein Dienst installiert.
Windows-Installer
Der Installer-Download ist selbst wieder ein ZIP mit dem signierten Setup-Programm. Entpacken, Setup starten, durchlaufen lassen. Der Installer legt Startmenü-Einträge an und registriert einen signierten Uninstaller, damit die Entfernung der Anwendung später nicht als „unbekannter Herausgeber“ erscheint. Das Setup arbeitet mit minimalen Rechten und fordert keine Erhöhung an.
Dateinamen dieser Version
Downloads tragen Build-Nummer und Build-Datum im Namen, damit eine Datei auf einer Softwarefreigabe sich selbst identifiziert. Die aktuelle Version ist 3.24 (Build 3024, Build-Datum 20260810, veröffentlicht am 10 August 2026).
Das Schema lautet:
SQLDataLens_<build>_<builddate>.zip portables ZIP
SQLDataLensSetup_<build>_<builddate>.zip Installer Für die aktuelle Version heißt das konkret:
SQLDataLens_3024_20260810.zip
SQLDataLensSetup_3024_20260810.zip <build> ist die vierstellige Build-Nummer (3024 für Version 3.24)
und <builddate> ist das Datum im Format yyyymmdd. Beides sehen Sie in der Anwendung
unter Help → About.
Aktuelle Version herunterladen →
Anwendung starten
Starten Sie SQL DATA LENS über:
sqldl.exe Das ist in beiden Paketen der Einstiegspunkt: im entpackten Verzeichnis oder hinter dem Startmenü- Eintrag des Installers. Die EXE ist signiert und kann daher geprüft und auf Allow-Lists gesetzt werden.
Beim ersten Start gibt es weder Konto noch Pflicht zur Lizenzeingabe. Ohne Schlüssel läuft die Anwendung als kostenlose Edition oder als 30-Tage-Pro-Test. Ein Schlüssel unter Help → Manage licence schaltet die Pro-Funktionen in derselben Installation frei. Details stehen unter Lizenzaktivierung.
Installation pro Benutzer und Administratorrechte
Keine der beiden Varianten braucht Administratorrechte. Der Installer installiert für den aktuellen Benutzer und schreibt in dessen Profil; das portable ZIP schreibt nur in das Verzeichnis, in das Sie es entpackt haben. Es wird nichts als Dienst installiert, nichts in den Systemstart eingehängt und nichts auf dem Datenbankserver abgelegt.
Das ist Absicht: In vielen Zielumgebungen dauert die Freigabe für eine Desktop-Installation länger als die technische Evaluierung des Werkzeugs. Wenn Ihre Richtlinie Installer grundsätzlich blockiert, verwenden Sie das portable ZIP aus einem Verzeichnis im Benutzerprofil oder von einer Freigabe.
Wo Einstellungen und Verbindungen liegen
Die Konfiguration ist benutzerbezogen, nicht maschinenbezogen: Verbindungen, Verbindungsgruppen, Fensterlayout, Editoroptionen, gespeicherte SQL-Skripte und Query-Cloud-Definitionen liegen in einem Konfigurationsordner im Windows-Benutzerprofil, getrennt vom Anwendungsverzeichnis. Verbindungskennwörter werden dort verschlüsselt gespeichert. Mehr dazu unter Sicherheit & Datenschutz.
Praktisch hat das zwei Folgen. Erstens behalten zwei Benutzer auf demselben Rechner getrennte Verbindungslisten. Zweitens bleiben Ihre Verbindungen und Skripte unberührt, wenn das Anwendungsverzeichnis ersetzt wird – also bei Updates oder beim Umzug in einen anderen Ordner. Der genaue Konfigurationspfad steht unter Help → About.
Updates
Die Anwendung hat einen eingebauten Updater, der Delta-Updates verteilt: Er lädt nur die geänderten Teile einer Build, nicht erneut den vollen Download von ~140 MB. Neue Versionen werden in den Release Notes angekündigt.
Die Update-Prüfung selbst ist nur eine Versionsabfrage und kann in den Einstellungen abgeschaltet werden, wenn Updates in Ihrer Organisation zentral gesteuert werden. In diesem Fall verteilen Sie neue Builds so, wie Sie auch andere Software verteilen: Verzeichnis ersetzen beim portablen Paket oder neuen Installer ausführen. Die Benutzer- Konfiguration gehört zu keinem der beiden Pakete und bleibt daher erhalten.
SQL DATA LENS entfernen
- Portables ZIP: Verzeichnis löschen. Mehr ist nicht nötig.
- Installer: Deinstallation über Settings → Apps oder über den Uninstaller im Startmenü.
- Konfiguration und Verbindungen bleiben bewusst erhalten, damit eine Neuinstallation nicht alle Server und Skripte verliert. Löschen Sie den Benutzer-Konfigurationsordner zusätzlich, wenn der Rechner komplett in einen sauberen Zustand zurück soll.
- Lizenzen: Wenn der Rechner außer Betrieb geht oder an jemand anderen übergeben wird, deaktivieren Sie die Lizenz vorher. Dadurch wird die Aktivierung für den Ersatzrechner freigegeben. Details unter Lizenz deaktivieren.
- Auf dem Datenbankserver: Es gibt nichts zu bereinigen. Dort wurde nie etwas installiert.
Troubleshooting
- Das Setup endet mit einem nicht-null Exit-Code. Das betrifft meistens unbeaufsichtigte Installationen, bei denen die eigentliche Meldung nie sichtbar war. Jeder Rückgabecode steht unter Installer- und Setup-Exit-Codes mit Handlungshinweis.
- Die Aktivierung meldet, dass das WMI-Repository defekt ist. Die Aktivierung liest den Hardware-Fingerprint über Windows Management Instrumentation. Auf manchen Rechnern ist WMI selbst beschädigt, oft nach Treiberproblemen oder „Cleaner“-Werkzeugen. Die Reparatur ist Schritt für Schritt unter WMI repository on this computer is broken beschrieben.
- Die Aktivierung erreicht den Lizenzserver nicht. Wenn Ihr Netzwerk einen authentifizierenden Proxy verlangt, tragen Sie die Proxy-Daten vor der Aktivierung im Lizenzdialog ein oder verwenden Sie die browsergestützte Offline- Aktivierung. Beides steht unter Lizenzaktivierung.
- Die Anwendung startet, aber eine Verbindung schlägt fehl. Dann ist es eher ein Verbindungs- als ein Installationsproblem. Prüfen Sie Port, Namespace und Treiberversion. Der Treiber sollte dieselbe Version oder eine neuere Version als der Datenbankserver haben. Einstiegspunkt: Server Navigator.
- Alles andere. Schreiben Sie an support@sqldatalens.com mit Build-Nummer, Windows-Version und exakter Meldung. Was in den Bericht gehört →
Zuletzt aktualisiert: 10 August 2026
Sehen Sie Ihre IRIS-Daten so, wie sie wirklich sind
Download, entpacken, verbinden. Dein erster Namespace ist in etwa drei Minuten auf dem Bildschirm.
Windows 10, 11 and Windows Server (64-bit) · ~140 MB · Version 3.24 · volle 30-Tage-Pro-Trial enthalten